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Verrückte Wetterkapriolen zum 2.Lauf der WLS am 01.03.2020


Das Wetter spielte zum 2.Lauf der WLS des Eisenacher LV am vergangenen Sonntag mächtig verrückt. Mit Blitz und Donner musste zum ersten Mal in der Geschichte der Winterlaufserie der Start der Hauptläufe verschoben werden. Aber auch diese Situation wurde durch das Orga-Team und allen Helfern des Eisenacher Leichtathletik Verein bravourös gemeistert.

In den Morgenstunden sah das Wetter noch sehr positiv aus. Alle Vorbereitungen wurden auf den Laufstrecken getroffen. Durch den vielen Regen der letzten Tage wurde auf Kinderrunde einige Säcke Hobelspäne gestreut um an einigen Stellen den aufgeweichten Boden zu entschärfen. So langsam füllte sich auch wieder die Sporthalle in Creuzburg mit Läuferinnen und Läufer. Da wir im Januar erstmals die Starteranzahl von 200 Läuferinnen und Läufer übertrafen, waren wir natürlich sehr gespannt, wie zahlreich die Läuferschar, zum 2.Lauf der WLS nach Creuzburg kommt. Die Online Voranmeldung verlief schon sehr positiv.

Mit Start der Kinderläufe um 11:00 Uhr über 1,0km und 2,0km setzte ein leichter Nieselregen ein. Leider hielt sich das Starterfeld über die Kinderläufe sehr in Grenzen. Insgesamt waren nur 14 Kindern über die beiden Kinderläufe am Start.

Die Anmeldung in der Sporthalle hatte wieder alle Hände voll zu tun. Mit Anmeldeschluss waren 202 Läuferinnen und Läufer in der Starterliste der Zeitmessfirma „Cheap Timing“ für beide Hauptläufe zu verzeichnen. Kurz vor Start des Hauptlaufes über die 11,3km setzte Starkregen mit Hagel ein. Viele Läuferinnen und Läufer waren in Ihrer Vorbereitungsphase unterwegs und suchten schnell wieder das trockene in der Sporthalle. Nachdem dann noch Blitz und Donner dazu kamen, entschieden wir den Start auf 12:00 Uhr zu verlegen. Eine sehr sinnvolle Entscheidung die auch von vielen Teilnehmern als richtig bewertet wurde. Als ob der Wettergott ein Einsehen mit uns hatte, es dauerte nicht lange und plötzlich reiste der Himmel auf und mit Sonnenschein konnte dann 12:00 Uhr pünktlich der Hauptlauf über die 11,3km gestartet werden. Natürlich war der Untergrund auf dem ersten Teilstück der Strecke nach dem Regen und dem Hagelschauer, entlang dem Sportplatz und entlang dem Gartenweg bis zur Werrabrücke sehr rutschig und teils sehr schlammig geworden. Dies wurde vor dem Start nochmal allen mit auf den Weg gegeben. 35 weibliche Starterinnen und 91 männliche Starter wurden nach Startschuss auf die Wendpunktstrecke bis nach Spichra geschickt. 10 min später schickte Alexander Grigo 76 Läuferinnen und Läufer (30/46) auf die 5,5km Distanz bis zum Wendepunkt Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn (Saline). Auf der gleichen Streckenführung ging es zurück bis zum Ziel auf dem Schulhof der Grundschule. Die Ziellinie als Erster über die 5,5km Distanz überlief Hagen Selle (MJU20) aus Mühlhausen. Mit 19:19min war er der schnellste auf der Strecke. In glatten 20:00min folgte Bruno Wenzel (M45) vom SC Impuls Erfurt vor Janis Porzelt (MJU18) von der LTV Erfurt in 20:14min. Bei den Damen siegte wie schon im 1.Lauf, Tanja Nehme (W50) vom Ski-Club-Meißner Eschwege mit einer Zeit von 22:30min. Den 2.Platz holte sich Emma Scheler (WJU16) aus Großengottern in 23;48min und auf den 3.Platz folgte Maria Carniel (WJU14) vom Eisenacher LV in 25:39min. In genau der gleichen Reihenfolge überliefen alle drei die Ziellinie auch zum Januar Lauf. Vermutlich wird auch in dieser Reihenfolge die Platzierung in der Cupwertung 2020 am Ende der WLS über die 5,5km der Frauen ausgehen. Der Lauf über die Langdistanz über 11,3km wurde von Roman Freitag (MJU20) in 36:12min entschieden. Roman, der ab diesem Jahr in Erfurt trainiert, konnte sich vor seinen Trainingspartner Simon Rodewohl (ELAC) (AK Männer) der in 36:22min über die Ziellinie lief, durchsetzen. Auf den 3.Platz folgte Pieter Höhne (M35) mit einer Zeit von 41:48min.   

Bei den Frauen ging der Sieg über die Langdistanz an Katja Voigtmann (AK Frauen) vom VfB Torpedo Ichtershausen. Überraschend verbesserte Katja Voigtmann den alten Streckenrekord von 46:13min, damals gelaufen von Bianca Josten im Jahr 2016, auf 45:18min. Nachdem im Januar bei äußeren besten Bedingungen schon die Streckenrekorde auf der 11,3km der Männer und auf der 5,5km bei den Frauen gefallen ist, war das bei diesen äußeren Bedingungen schon eine Überraschung. Auf den weiteren Plätzen folgte Andrea Gießmann (W40) in 46:39min und Anna Schreier (W30) in 49:15min. Beide starten für den Verein LTV Erfurt Steiger & Laktat.

Ein Dankeschön für die Unterstützung der Winterlaufserie an das DRK Eisenach und an die Jugendfeuerwehr Stregda die wieder mit als Streckenposten im Einsatz waren. Ein Dank an alle Eltern und Kuchenfrauen die wieder den Winterlauf mit so wunderbar unterstützt haben.

Der letzte Lauf der Winterlaufserie 2020 findet am 29.03.2020 statt.

 

Peter Andres

(Vors. des Eisenacher LV)